Hamburg: 54 Serviced Apartments am Barmbeker Markt bis 2021

Im Hamburger Stadtteil Barmbek-Süd plant die pantera AG einen Neubau mit 54 Serviced Apartments

Baugenehmigung für Standort am Barmbeker Markt ist erteilt / Übernachtungs-Angebot vor allem für Consultants, Projektmitarbeiter und andere Geschäftsreisende, die für mehrere Monate eine Unterkunft benötigen / Direkte Anbindung an ÖPNV über U-Bahn Station Dehnhaide / Fertigstellung bis 2021

Hamburg/Köln. Der Immobilien-Projektentwickler pantera AG hat die Projektentwicklung für 54 Serviced Apartments im Hamburger Stadtteil Barmbek-Süd im Share Deal an einen deutschlandweit tätigen Bauträger verkauft. Die Baugenehmigung für den viergeschossigen Neubau am Barmbeker Markt mit ca. 1.800 Quadratmetern Bruttogrundfläche (BGF) wurde bereits erteilt. Somit kann der neue Eigentümer direkt mit den Arbeiten beginnen, eine Fertigstellung ist für 2021 geplant.

Das Übernachtungs-Angebot richtet sich vor allem an Projektmitarbeiter, Berater oder andere Geschäftsreisende, die für mehrere Monate in der Stadt bleiben. Die hochwertig möblierten Serviced Apartments werden rund 25 bis 35 Quadratmeter groß. Eine in jeder Einheit integrierte Küche ermöglicht die Selbstversorgung. Die Apartments bieten viel Individualität und Komfort, mehr Platz fürs Arbeiten sowie die Möglichkeit auch mit Freunden „in den eigenen vier Wänden“ zusammen zu sitzen, statt dafür über Monate nur die anonymen und oft teuren Hotel-Restaurants nutzen zu müssen. „Deshalb werden Serviced Apartments bei solch langen Aufenthalten gegenüber dem klassischen Hotel bevorzugt“, betont Michael Ries, Vorstand der pantera AG: „Zudem machen sich die geringeren Kosten für die Serviced Apartments bei den Langzeit-Mietern finanziell positiv bemerkbar.“ Damit sich diese jederzeit kulinarisch und mit den wichtigsten Dingen des täglichen Bedarfs versorgen können, ist im Erdgeschoss des Neubaus zusätzlich ein Bistro/Gastronomie-Angebot vorgesehen. Gäste, die nicht auf den gewohnten Hotel-Komfort verzichten möchten, ordern zudem je nach Bedarf über Service-Angebote die gewünschten Dienstleistungen.

Die Nachfrage nach solchen Unterkünften nimmt gerade in Hamburg stark zu, weil die Stadt wirtschaftlich boomt. So kommen beispielsweise viele Pendler aus Schleswig-Holstein oder Niedersachsen in die Stadt, für die eine tägliche Heimfahrt aber zu weit ist. Auch die Unternehmen organisieren sich immer häufiger nach veränderten Prinzipien und ziehen für Projekte über bestimmte Zeiträume flexibel nationale und internationale Expertenteams an einem Ort zusammen. Zudem suchen vor allem Großunternehmen nach Unterkunftsmöglichkeiten für Neu-Mitarbeiter, die dort zunächst mal für mehrere Monate untergebracht werden. Von dort aus können sie in Ruhe nach einer dauerhaften Bleibe suchen. „Das ist angesichts der hohen Preise fürs Wohnen inzwischen ein wichtiger Teil der Personalpolitik. Das merken wir an vielen Anfragen der Unternehmen bereits in der Planungsphase des Objektes“, so Ries: „Barmbek-Süd als gewachsener Stadtteil ist für alle diese Zwecke ein guter Ausgangspunkt. Arbeitsplätze, Innenstadt, Einkaufsmöglichkeiten, Flughafen und andere begehrte Ziele sind dank der nur ein paar Meter entfernten U-Bahn Station Dehnhaide schnell erreichbar.“

Longstay-Wohnen als langfristig gut kalkulierbares Investment

Das Projekt in Hamburg gehört bei der pantera AG in die Serie von Projektentwicklungen im Bereich Serviced Apartments. Aktuell umfasst das Portfolio 15 Immobilien, mehr als 2.000 Einheiten sowie ein Vertriebsvolumen von über 600 Millionen Euro. „Immer mehr institutionelle Investoren erkennen die besonderen Ertragschancen in diesem Bereich. Das zunehmende Angebot an Serviced Apartments reicht aber bei weitem noch nicht aus, die wachsende Nachfrage zu befriedigen“, so Ries. Die nachhaltige Entwicklung macht Longstay-Wohnen zu einem langfristig gut kalkulierbaren Investment. Ermöglicht wird das auch durch zahlreiche gesellschaftliche Mega-Trends. Dazu gehören beispielsweise die immer stärkere Flexibilisierung der Arbeitswelt, die Individualisierung der Gesellschaft, der demographische Wandel oder auch die zunehmende private Mobilität.

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