München Verkauf

pantera AG verkauft gleich zwei Münchner Immobilien mit rund 500 Serviced Apartments an eine Investorengemeinschaft

Standorte nahe der Messe München in Trudering und Dornach / Nach dem Baustart noch 2018 ist die Fertigstellung für 2020 geplant / Unterkunft mit 3- bis 4 Sterne-Standard für Zuzügler, Touristen, Messe-Gäste sowie -Aussteller, Projektmitarbeiter und Consultants, die mehrere Wochen in der Stadt bleiben.

München / Köln. Die kurz vor dem Baustart stehenden Immobilien mit rund 500 Serviced Apartments nahe der Messe München in Trudering und Dornach haben einen neuen Besitzer. Eine Gemeinschaft privater Investoren kauft die Projekte mit insgesamt mehr als 17.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche vom Entwickler pantera AG. „Es gab eine große Nachfrage für beide Immobilien. Die für Serviced Apartments hervorragenden Standorte machen die Anlage besonders interessant“, betont pantera AG-Vorstand Michael Ries: „Wir sind froh, dass wir mit der privaten Investoren-Gesellschaft jetzt einen perfekt passenden Partner für die zwei Häuser gefunden haben.“ Nach der Erteilung der Baugenehmigungen ist der Start der Arbeiten in Dornach (Bahnhofstraße) und Trudering (Schatzbogen) noch für dieses Jahr geplant. Die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich 2020.

Der Kauf erfolgt im Komplett-Paket, also inklusive eines Nutzungs- und Einrichtungs-Konzepts sowie eines langfristigen Pachtvertrags über jeweils 20 Jahre mit dem Betreiber, der Micro-Apartment Hotel Holding GmbH. „Somit erwerben die neuen Eigentümer mit den Immobilien quasi eine auf Jahre vereinbarte Einnahmen- und Ertrags-Garantie. Das bedeutet stabile nachhaltige Renditen, verbunden mit der Aussicht auf zusätzliche Wertsteigerungen“, erläutert Ries: „Das ist angesichts der Gewinnaussichten bei Anleihen oder anderen klassischen Investments ein sehr interessantes, gut kalkulierbares Angebot.“

Die beiden Serviced-Apartment-Häuser bieten die Qualität eines 3 bis 4-Sterne Hotels vor allem Reisenden, die einige Wochen in der Stadt sind. Bei Bedarf können Bewohner der Serviced Apartments alle Leistungen abrufen, die in einem entsprechenden Hotel geboten werden. Neben Ausstellern und Besuchern der Messe München sind die Apartments auch ideal für Projektmitarbeiter, Consultants und Touristen. Auch Berufstätige und Studenten, die neu in die Stadt kommen und Zeit überbrücken müssen, bis sie eine dauerhafte Unterkunft finden, können dort wohnen.

Diese Gruppen bevorzugen vollmöblierte Mikrowohnungen, vor allem wenn diese eine deutlich kostengünstigere Alternative zum klassischen Hotel sind, zudem mehr Behaglichkeit, Individualität und Flexibilität bieten. „Es gibt für solche längeren Aufenthalte einen immens steigenden Markt“, erläutert Michael Ries: „Der immer flexibler werdende Arbeitsmarkt und der gleichzeitige gesellschaftliche Wandel verändern auch den Bedarf geschäftlicher und privater Reisender.“ Dieses Konzept in Kombination mit den beiden guten Münchener Standorten hat auch die Investoren und den Pächter überzeugt.

Die Nachfrage nach Serviced Apartment-Unterkünften ist auch deshalb hoch, weil die Zahl der Geschäftsreisen steigt – seit 2009 um fast 30 Prozent – und diese immer länger werden. Speziell in München gibt es für solche Aufenthalte kaum verfügbare Mikroapartments. Ries: „Auch die Nachfrage von Dauermietern nach kleinen Einheiten ist hoch. In München liegt der Anteil der Ein-Personen-Haushalte bei 54,7 Prozent und damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Bis 2030 wird eine weitere Steigerung auf mehr als 56 Prozent erwartet.“ Das ist ein Grund dafür, dass der Wohnungs-Engpass in München bundesweit am größten ist. Das Institut der Deutschen Wirtschaft hat errechnet, dass München unter allen kreisfreien Städten und Landkreis den höchsten Neubaubedarf hat, mit 118 Wohnungen pro 10.000 Einwohner. Ries: „Angesichts dieser Marktlage sind Gäste bei längeren Aufenthalten auf Serviced Apartment-Häuser angewiesen.“

 

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